Das Geschlechtswappen des Erzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau 

 

 

Wolf Dietrichs Geschlechtswappen, eine schwarze Kugel im weißen (silbernen) Feld war zu einer prunkvollen Gestaltung wenig geeingnet. Es wurde daher erweitert und mit dem Landeswappen vereint. Der ovale Wappenschild erfuhr zunächst eine Unterteilung der Breite nach im oberen Drittel (Schildhaupt) in dem das Stiftswappen montiert wurde. Im übrigen Teil des Ovals findet man einen gevierten Schild mit einem Herzschild, der das eigentliche Stammwappen, die schwarze Kugel auf weißem Feld trägt. Das erste und vierte Schild ist gespalten und trägt auf Rot und Weiß den durch den Spalt halbierten Federhut in verwechselten Farben. Die Felder zwei und drei sind gespalten, zeigen links einen roten Löwen auf weißem Hintergrund und rechts auf blauem Hintergrund einen Schrägrechtsbalken in Schwarz oder Gold.

Obiges Farbwappen und das nachfolgende Münzwappen ist mit dem Salzburger Stiftswappen kombiniert. Auf den Münzwappen finden wir auch die einfache Wappendarstellung mit der Kugel.

Wolf Dietrich war der älteste Sohn des Hans Werner von Raitenau, einem kaiserlichen Obristen, und der Helena von Hohenems. Der väterliche Besitz Langenstein lag im Hegau nordwestlich des Bodensees.