Das Geschlechtswappen des Erzbischofs Michael von Kuenburg

 

 

Das Wappen ist quadriert, das erste und vierte Feld senkrecht gespalten, links Rot und rechts Silber, darauf eine Kugel, deren Hälften in verwechselten Farben. Die Kugel bildet das Stammwappen. Die Felder 2 und 3 sind von Schwarz und Silber waagrecht geteilt, darauf ein aufrecht gestellter Türbeschlag, die Hälften in verwechselten Farben.

Obiges Farbwappen und das nachfolgende Münzwappen ist mit dem Salzburger Stiftswappen kombiniert.

Michael von Kuenburg entstammte aus einem uralten Kärntner Geschlecht, das dreimal Salzburger Landesfürsten stellte. Das Geschlecht nannte sich ursprünglich nach Deinsdorf bei St. Thomas am Zeiselberg nordöstlich von Klagenfurt. Die Ruine der Stammburg steht bei Hermagor im Gailtal und war ausschlaggebend für die spätere Bezeichnung "von Kuenburg".