Das Geschlechtswappen des Erzbischofs Leonhard von Keutschach 

 

 

Das Geschlechtswappen stellt eine Rübe mit Blättern von natürlicher Farbe im schwarzen Felde dar. Das Keutschachwappen ist sehr populär und rankt sich darum eine Sage: Wegen des schlechten Studienerfolges soll der Oheim Wolf zu Alm den Jüngling zur Rede gestellt und wegen einer kecken Antwort mit einer Rübe beworfen haben. Leonhard schmückte sein Wappen mit der Bischofsmütze, auf Krummstab und Kreuz aufgelegt.

Obiges Farbwappen und das nachfolgende Münzwappen ist mit dem Salzburger Stiftswappen kombiniert.

Leonhard von Keutschach entstammte einem Kärntner Rittergeschlecht, also aus ländlichem Kleinadel. Das Stammhaus lag am Nordufer des Keutschachersees südwestlich von Klagenfurt. Er war der Sohn des Viktringer Hofrichters Otto von Keutschach und der Gertrud von Möderndorf.

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