Das Geschlechtswappen des Erzbischofs Guidobald Graf von Thun und Hohenstein 

 

 

Das quadrierte Geschlechtswappen enthält einen Mittelschild mit einem silbernen Querbalken auf Rot. Die Felder eins und vier zeigen auf blauem Untergrund einen schrägrechten goldenen Balken, die Felder zwei und drei sind gespalten und zeigen einen aus der Spaltungslinie wachsenden roten Adler, im anderen Spaltteil auf Schwarz einen silbernen Querbalken.

Obiges Farbwappen und das nachfolgende Münzwappen ist mit dem Salzburger Stiftswappen kombiniert.

Guidobald entstammte einer uralten Tiroler Familie, die sich seit dem 12. Jahrhundert nachweisen lässt. Die Erhebung in den Freiherrenstand erfolgte bereits 1495, jene in den Reichsgrafenstand 1629. Die Familie stellte bis 1803 nicht weniger als 16 Bischöfe oder Erzbischöfe.